

Nahmobilitätskonzept Herne
Was ist das Nah-mobilitätskonzept?
Das Nahmobilitätskonzept ist ein Plan für die Zukunft der Wege in Herne. Es zeigt, wie Menschen sich im Alltag besser, sicherer und einfacher zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem E-Scooter und anderen Elektrokleinstfahrzeugen sowie mit weiteren nicht motorisierten Fortbewegungsmöglichkeiten bewegen können.
Im Mittelpunkt stehen kurze Wege im Alltag, zum Beispiel zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit.
Das Ziel:
Herne soll eine Stadt für alle werden: mit sicherer, komfortabler und attraktiver Nahmobilität für Menschen jeden Alters und mit vielfältigen Möglichkeiten, sich im Alltag fortzubewegen.
Warum gibt es das Konzept?
Herne soll auch in Zukunft eine Stadt sein, in der Menschen jeden Alters sicher, komfortabel und selbstbestimmt unterwegs sein können.
Dafür braucht es eine strukturierte Planungsgrundlage für die Nahmobilität der nächsten 10 bis 15 Jahre. Mit dem Nahmobilitätskonzept soll erarbeitet werden, wo Herne heute steht, welche Entwicklungen zu erwarten sind und welche Maßnahmen notwendig sind, um die Nahmobilität langfristig weiterzuentwickeln.
Dabei werden unter anderem bestehende Lücken im Verkehrsnetz, unsichere Straßenquerungen, Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr sowie fehlende Barrierefreiheit betrachtet und entsprechende Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Was soll verbessert werden?
Das Ziel ist ein gutes Netz für:
- zu Fuß gehen
- Fahrrad fahren
- E-Scooter und Sharing-Angebote
- die Verbindung zu Bus und Bahn
Die Wege sollen:
- sicher sein
- gut verbunden sein
- leicht verständlich sein
Der Weg zum Nahmobilitätskonzept
- Analyse des bestehenden Wegenetzes
- Identifikation von Problemen und Handlungsbedarfen
- Entwicklung erster Maßnahmen zur Verbesserung

- Um die relevanten Wege, bestehenden Herausforderungen sowie die Gefahrenstellen auf Schulwegen besser zu verstehen, wurde eine Online-Befragung zu sicheren Schulwegen in Herne durchgeführt.
- Zu den Ergebnissen

- Am 29. Juni 2026 fand der Mobilitätssalon „Kurze Wege. Besser machen.“ im Rahmen des Nahmobilitätskonzepts der Stadt Herne statt.
- Gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern wurden Ideen, Erfahrungen und Hinweise zur Verbesserung der Nahmobilität in Herne gesammelt.
- Zu den Ergebnissen

- Online-Beteiligung zur Nahmoblität: "Kurze Wege. Besser machen. Deine Ideen für bessere Wege zu Fuß, mit dem Rad und auf Rollen."
- Die eingebrachte Ortskenntnis ist ein wertvoller Baustein für die weitere Planung: Alle Rückmeldungen werden nun ausgewertet und fließen in die Erarbeitung konkreter Maßnahmen für eine sichere, komfortable und zukunftsfähige Nahmobilität in Herne ein.
- Ergebnisse folgen

- Stadtteilspaziergang (1,5 bis 2 km): Gemeinsam werden Wege, Sicherheit, Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität bewertet.
- Termine: 14. und 15. Oktober 2026 in Herne-Mitte, Sodingen, Wanne und Eickel.
- Jetzt Anmelden
- Prüfung der Umsetzbarkeit und Bildung von Prioritäten
- Erstellung Gesamtplan: Nahmobilität Herne
- Aufzeigen konkreter Verbesserungsmöglichkeiten
- Beratung in den politischen Gremien bis zur Beschlussfassung des Nahmobilitätskonzeptes
- Schrittweise Realisierung der geplanten Maßnahmen
- Einplanung von notwendigen Mitteln im Haushalt
- Ggf. Beantragung von Fördermitteln
- Verbesserung der Nahmobilität in Herne gemäß den festgelegten Prioritäten
Die neuen Fuß- und Radverkehrsnetze für Herne
Du willst wissen, welche Wege dich sicher und bequem durch Herne führen? Entdecke die neuen Fuß- und Radverkehrsnetze im Nahmobilitätskonzept!
Das Fußverkehrsnetz für Herne
- Verbindet Wohngebiete, Freizeitorte, Grünflächen und zentrale Ziele.
- Berücksichtigt sichere und attraktive Wege.
Kategorien des Fußverkehrsnetzes:
- Hauptnetz: zentrale Verbindungen
- Basisnetz: Wege durch Wohngebiete
- Rahmennetz: Wege entlang größerer Straßen
- Grünwege: Wege durch Grünanlagen
Das Radverkehrsnetz für Herne
- Verbindet Wohn-, Arbeits-, Bildungs- und Freizeitorte.
- Berücksichtigt bestehende und geplante Radwege in allen Stadtteilen.
Kategorien des Radverkehrsnetzes:
- Radschnellverbindungen: schnelle Wege für längere Strecken
- Velorouten: komfortable Verbindungen abseits der Hauptverkehrsstraßen
- Hauptrouten: wichtige Verbindungen in der Stadt
- Basisrouten: Wege durch die Stadtteile
Deine Meinung zählt
Mobilitätssalon | Kurze Wege. Besser machen.
Wie kann der Fuß- und Radverkehr in Herne künftig sicherer und attraktiver werden? Beim Mobilitätssalon am 29.06.2026 brachten rund 30 Bürgerinnen und Bürger ihre Erfahrungen und Ideen ein. Auf Stadtplänen wurden konkrete Verbesserungen, aber auch bereits gut funktionierende Bereiche markiert: von fehlenden Querungsmöglichkeiten über beschädigte Radwege bis hin zu positiven Beispielen.
Die gesammelten Hinweise fließen nun in die weitere Erarbeitung des Nahmobilitätskonzepts ein und helfen dabei, den Fuß- und Radverkehr in Herne zukunftsfähig zu gestalten.
Onlinebeteiligung
Die Online-Beteiligung zum Nahmobilitätskonzept ist am 26. Juli 2026 zu Ende gegangen. Es gab zahlreiche Hinweise auf den Karten zum Fußverkehr sowie zum Radverkehr und den alternativen Mobilitätsformen.
Die eingebrachte Ortskenntnis ist ein wertvoller Baustein für die weitere Planung: Alle Rückmeldungen werden nun ausgewertet und fließen in die Erarbeitung konkreter Maßnahmen für eine sichere, komfortable und zukunftsfähige Nahmobilität in Herne ein.
Die Dokumentation der Ergebnisse wird in Kürze hier veröffentlicht.
Weitere Möglichkeiten, sich zu beteiligen:
- Stadtteilspaziergänge
Weitere Informationen folgen in Kürze.
Schulwege sind besonders wichtig
Ein wichtiger Schwerpunkt des Nahmobilitätskonzepts sind die Wege zur Schule. Gerade für Grundschulkinder ist es wichtig, dass sie ihren Schulweg sicher, übersichtlich und möglichst selbstständig zurücklegen können. Gute Schulwege helfen dabei, Kindern frühzeitig eine sichere und selbstständige Mobilität zu ermöglichen und gleichzeitig Eltern Sicherheit bei der Wahl des Schulwegs zu geben.
Deshalb werden für alle Grundschulen in Herne Schulwegpläne erstellt. Dabei werden insbesondere die Wege betrachtet, die Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule zurücklegen. Die Pläne zeigen unter anderem:
- sichere und geeignete Wege zur Schule
- Stellen, an denen besondere Aufmerksamkeit erforderlich ist
- sichere Straßenquerungen und geeignete Querungshilfen
- mögliche Konflikt- und Gefahrenstellen
- wichtige Hinweise für einen sicheren Schulweg
Auch Kinder, Eltern und Schulen konnten ihre Erfahrungen in einer Online-Umfrage einbringen und werden in der Betrachtung berücksichtigt. Denn sie kennen die täglichen Schulwege und ihre Herausforderungen besonders gut.
Die Schulwegpläne helfen dabei, die Mobilität in Herne stärker an den Bedürfnissen der jüngsten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auszurichten.
Das Ziel: Kinder sollen ihren Schulweg sicher, angenehm und möglichst selbstständig zurücklegen können.
Habt Ihr weitere Fragen?
Wenn Ihr Fragen oder Anregungen zur Erarbeitung des Nahmobilitätskonzeptes habt, kontaktiert uns unter nahmobilitaet@herne.de.
Häufige Fragen zum Nahmobilitätskonzept (FAQ)
Was bedeutet „Nahmobilität“?
Nahmobilität umfasst alle Wege, die Menschen im Alltag zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit E-Scootern und anderen Elektrokleinstfahrzeugen sowie mit weiteren nicht motorisierten Fortbewegungsmöglichkeiten zurücklegen.
Warum wird das Konzept erstellt?
Herne soll auch in Zukunft eine Stadt sein, in der Menschen jeden Alters sicher, komfortabel und selbstbestimmt unterwegs sein können.
Dafür braucht es eine strukturierte Planungsgrundlage für die Nahmobilität der nächsten 10 bis 15 Jahre. Mit dem Nahmobilitätskonzept soll erarbeitet werden, wo Herne heute steht, welche Entwicklungen zu erwarten sind und welche Maßnahmen notwendig sind, um die Nahmobilität langfristig weiterzuentwickeln.
Wie kann ich mitmachen?
Alle Bürgerinnen und Bürger können sich online beteiligen, an Veranstaltungen teilnehmen oder bei Stadtteilspaziergängen die eigene Meinung einbringen.
Was passiert mit meinen Ideen, wenn ich mich beteilige?
Alle Hinweise werden gesammelt, geprüft und fließen in die Planung ein. Alle Ideen und Hinweise sind herzlich willkommen!