Mobilitätssalon Herne_29.06.2026

Mobilitätssalon liefert wertvolle Impulse für das Nahmobilitätskonzept

Wie kann der Fuß- und Radverkehr in Herne künftig sicherer, attraktiver und alltagstauglicher gestaltet werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich rund 30 Bürgerinnen und Bürger beim Mobilitätssalon Ende Juni im Stadt Forum an der Bahnhofstraße.

Die Veranstaltung bot Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand des Nahmobilitätskonzepts zu informieren und eigene Erfahrungen sowie Anregungen in den Planungsprozess einzubringen. Ziel des Konzepts ist es, ein zusammenhängendes Netz für den Fuß- und Radverkehr zu entwickeln, das wichtige Alltagsziele wie Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Bildung und Freizeit sicher, komfortabel und barrierefrei miteinander verbindet.

Konkrete Hinweise aus den Stadtteilen

Im Mittelpunkt des Abends stand der Austausch mit den Teilnehmenden. Auf vier großformatigen Karten der Stadtbezirke Wanne, Eickel, Herne-Mitte und Sodingen konnten sie Orte markieren, an denen sie Verbesserungsbedarf sehen oder die bereits gut funktionieren. Dabei wurden zahlreiche konkrete Hinweise gesammelt – etwa zu fehlenden Querungsmöglichkeiten für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende, eingeschränkten Sichtverhältnissen an Kreuzungen oder Schäden an Radwegen durch Baumwurzeln. Gleichzeitig wurden auch positive Beispiele, wie gut funktionierende Fußgängerampeln hervorgehoben.

Die gesammelten Anregungen werden nun ausgewertet und fließen in die weitere Erarbeitung des Nahmobilitätskonzepts ein.

Jetzt online mitmachen

Die Hinweise aus der Präsenzveranstaltung und der Online-Beteiligung werden gemeinsam ausgewertet und bilden eine wichtige Grundlage für die weitere Planung. Ziel ist es, die alltäglichen Erfahrungen der Menschen in Herne in die zukünftige Gestaltung des Fuß- und Radverkehrs einzubeziehen.

Fotoquelle: Philipp Böhme, IGS Ingenieurgesellschaft Stolz