Im Workshop zum Parking Day setzten sich die Teilnehmenden mit der Frage auseinander, wie öffentliche Flächen anders genutzt werden können. Nach einem kurzen Ausflug in die Geschichte des Parking Day, der 2005 in San Francisco mit einem umgestalteten Parkplatz begann, entdeckten die Teilnehmenden inspirierende Beispiele aus aller Welt. Aus Stellflächen wurden dort grüne Oasen, kleine Bühnen, kreative Mitmachorte oder Treffpunkte für die Nachbarschaft. Schnell wurde deutlich: Ein Parkplatz kann weit mehr sein als nur ein Platz für ein Auto.
Anschließend richtete sich der Blick auf den Parking Day in Herne. Dabei diskutierten die Teilnehmenden, welche Voraussetzungen für die Umsetzung einer solchen Aktion notwendig sind und wie kreative Ideen gemeinsam mit der Stadt in den öffentlichen Raum gebracht werden können.
Im praktischen Teil entwickelten die Teilnehmenden eigene Konzepte für einen Parkplatz. Im Mittelpunkt stand die Frage: Was könnte auf dieser Fläche entstehen, wenn dort kein Auto steht? So entstanden Ideen für Orte der Begegnung, Kultur, Bewegung oder nachhaltigen Mobilität.
Diese Entwürfe wurden anschließend als Modelle umgesetzt. In kleinen Kartons gestalteten die Teilnehmenden ihre Visionen mit verschiedenen Bastelmaterialien und schufen Miniaturversionen von grünen Oasen, Spielbereichen, Fahrradangeboten oder Veranstaltungsflächen.
Die fertigen Modelle zeigten eindrucksvoll, wie viel Potenzial selbst in einer einzelnen Parkfläche steckt. Der Workshop machte deutlich, dass öffentliche Räume vielfältig genutzt werden können und schon kleine Veränderungen neue Perspektiven auf die Stadt eröffnen.
Neugierig geworden? Alle Informationen zum Parking Day in Herne sowie Möglichkeiten zum Mitmachen gibt es hier: https://www.herne-mobil.de/2026/07/08/parking-day/.
Fotoquelle: Christian Klasen, Diaglogwerke