Interaktiver Workshop beim Mobilitätssalon

Zweiter Mobilitätssalon: Herner Bürgerinnen und Bürger bringen neue Ideen ein

Der zweite Mobilitätssalon der Stadt Herne lockte am 10. November 2025 Bürgerinnen und Bürger ins Stadt Forum in den Neuen Höfen. Der Fachbereich Tiefbau und Verkehr präsentierte aktuelle Schritte der Mobilitätswende und sammelte erneut Anregungen aus der Bevölkerung.

Auch die Ergebnisse der Kinder- und Jugendbeteiligung wurden zusammengefasst: 544 Schülerinnen und Schüler aus sieben Schulen beteiligten sich an der Befragung. Jüngere Kinder sind überwiegend zu Fuß unterwegs, während ältere zunehmend Bus und Bahn nutzen. Für die Zukunft wünschen sich die jungen Hernerinnen und Herner vor allem mehr Fahrradwege, sichere Querungen und eine bessere Beleuchtung.

Herner Perspektiven: Was braucht eine gute Mobilität?

Im anschließenden Workshop waren die Teilnehmenden selbst gefragt. In kleinen Gruppen diskutierten sie zwei Kernfragen. Die Ergebnisse zeigen ein spannendes Zusammenspiel zwischen kommunalen Aufgaben und persönlicher Verantwortung.

  1. Auf welche Attribute sollte die Stadt sich besonders fokussieren?

Eine besonders hohe Priorität erhielten die Attribute Bezahlbarkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit. Auch die Attribute Innovation und Erreichbarkeit wurden von vielen Teilnehmenden als wichtig hervorgehoben. Weniger Priorität sahen die Teilnehmenden bei Klimaschutz, Teilhabe und Gesundheit, wenn es um die Aufgaben der Stadt geht.

  1. Auf welche Attribute sollten die Bürgerinnen und Bürger sich besonders fokussieren?

Wenn es um den Beitrag der Bevölkerung geht, ergab sich ein anderes Bild:
Gesundheit, Klimaschutz und Sicherheit lagen hier deutlich vorn. Danach folgten Teilhabe und Innovation. Bei Zuverlässigkeit, Bezahlbarkeit und Erreichbarkeit sahen die Teilnehmenden hingegen nur geringe Einflussmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger.

Teilnehmende betrachten die Ergebnisse der Kinder- und Jugendbeteiligung
Vortrag beim Mobilitätssalon